Schifffahrtsbrunnen

Der Mülheimer „Schifffahrtsbrunnen“ ist der Überrest eines ursprünglichen, um 1912 von Hans Wiedemann geschaffenen Brunnenpaares. Es waren die aus Stein und Bronze gefertigten Werke, die den Namen Handels- und Schifffahrtsbrunnen erhielten. Die im Jahr 1912 auf einer Düsseldorfer Städteausstellung gezeigten Werke wurden auf Betreiben des Mülheimer Verschönerungsvereins und der in Mülheim ansässigen Kabelwerke Felten & Guilleaume in Mülheim aufgestellt. Die beiden, bis auf die Bekrönung der Figuren im Aufbau identischen Brunnenanlagen, wurden am Clevischen Ring errichtet. Der mit dem Gott Merkur als dem Sinnbild für wirtschaftlichen Erfolg ausgestattete Handelsbrunnen stand am Nordende, die einen Anker haltende Frauengestallt des am Südende des Clevischen Ringes aufgestellten Schifffahrtsbrunnens verwies auf die für den Staat wichtige Schifffahrt. 1927 wurde er demontiert und in ein Depot verbracht. Der Brunnen musste dem Bau der festen Mülheimer Brücke weichen, die die bisherige Mülheimer Schiffbrücke ersetzte. Der Handelsbrunnen wurde, wie viele andere Kölner Brunnenanlagen im Zweiten Weltkrieg zerstört. Heute steht der erhaltene Rest des Schifffahrtsbrunnens an der Südostseite des Wiener Platz.

Die Patenschaft hat 1982 die Stammtisch-Gesellschaft "Nie gehässig" übernommen.

Adresse

Jahn-Wellem, Ecke Wiener Platz
Köln-Mülheim
Noch nicht bewertet

Adresse

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