Die Anrheiner

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Produktion

Die Anrheiner zählt zu den Endlosserien im deutschen Fernsehen. Die Serie war eine Gemeinschaftsproduktion von Zieglerfilm Köln und des WDR. Die erste Folge wurde am 21. März 1998 ausgestrahlt. Seither lieft die Sendung wöchentlich. Die 500. Folge wurde am 14. September 2008 gezeigt. Während einer jährlichen Sommerpause wurden keine Folgen der Serienreihe übertragen. Regulärer Sendeplatz der Episoden-Erstsendung war sonntags um 17:45 Uhr im WDR Fernsehen, eine Wiederholung folgte am darauf folgenden Sonntag um 8:35 Uhr.

Dreharbeiten und Kulissen

Die Handlung spielt in Köln, gedreht wird im Stadtteil Mülheim. Am dortigen Hafengelände (in der Hafenstraße) wurde die gesamte Außenkulisse aufgebaut. Die Häuserkulisse ist keine Fassadenattrappe, sondern besteht aus bespielbaren Gebäuden, in denen auch die meisten Innenszenen gedreht werden. Fast alle Gebäudekomplexe gruppieren sich um den Römerplatz, den Mittelpunkt des fiktiven Stadtviertels. Die Bauten sind dem Stil verschiedener Jahrzehnte nachempfunden und geben, wie auch die eingeschossigen Ladenpavillons aus der Nachkriegszeit, ein typisches Erscheinungsbild vieler Kölner Straßenzüge wieder.

Das übrige Innenleben der Häuser befindet sich im Studio. In den ersten beiden Jahren wurde zunächst in den Studios des Westdeutschen Rundfunks in Köln-Bocklemünd gedreht, bevor man mit sämtlichen Innenkulissen in eine ehemalige Fabrikhalle des Motorenherstellers KHD (heute Deutz AG) an der Deutz-Mülheimer-Straße in Köln-Mülheim umzog. Im Frühjahr 2006 folgte schließlich der zweite und letzte Umzug in ein ehemaliges Zwischenlager für Buchhändler an der Amsterdamer Straße in Köln-Riehl.

Handlung

Die Handlung spielt in einem direkt am Rhein gelegenen Kölner Stadtviertel mit Geschäften, einem Wirtshaus (Zum Anrheiner), einer Zeitungsredaktion, dem Kiosk (Büdchen), einem Speditionsunternehmen und verschiedenen Wohnhäusern. Die Episoden erzählen die Geschichten und Probleme der Bewohner in einem typischen Kölner Veedel. Im Mittelpunkt der Handlungsfäden steht das Geflecht der Menschen aus Beziehung, Familie, Freundschaften, deren berufliche und geschäftliche Betätigung und die daraus im täglichen Leben resultierenden Verwicklungen. Bei den dargestellten Personen handelt es sich um Charaktere des Alltags. Um größere Authentizität zu erlangen, wurden für einige Hauptfiguren Schauspieler engagiert, die die rheinische Mundart oder den Kölner Dialekt beherrschen, wie Tommy Engel, Hildegard Krekel, Samy Orfgen und Ernst Hilbich.

Anders als bei der Lindenstraße beziehen die Figuren im Anrheinerviertel zu politischen oder gesellschaftlich brisanten Themen keine Stellung. Ebenso werden keine Probleme und Anliegen von Minderheiten oder sogenannten Randgruppen in die Handlung eingearbeitet.

Nach dem Tode des Seriencharakters Matthias Krings wurde das Serienkonzept komplett überarbeitet. Auffällig war bereits mehrere Folgen vor seinem Ausstieg, dass die Kriminalität in der Serie zunahm und ein Polizist als Nebencharakter eingeführt wurde. Aus "Die Anrheiner" wurde am 1. Mai 2011 "Ein Fall für die Anrheiner" mit deutlichen Krimi-Tendenzen.

Besetzung

Die meisten Rollen werden von Darstellern mit abgeschlossener Schauspielausbildung gespielt. Sie verfügen über Bühnenerfahrungen an verschiedenen Theatern und sind auch in zahlreichen anderen Fernsehrollen zu sehen. Tommy Engel ist darüber hinaus als Kölner Mundartmusiker bekannt. Viele Hauptdarsteller sind seit den ersten Folgen der Sonntagsserie im Einsatz.

In mehreren Handlungsfäden und Episoden trat auch die bekannte Volksschauspielerin Tana Schanzara auf. In der Folge 608 wird am Rhein die Leiche von Mathes Krings ( René Touissant ) gefunden. Dieses ist der Auftakt einer grundlegenden Umstellung der Serie. Im weiteren Verlauf wird die Serie "Ein Fall für die Anrheiner" heißen, auch die Spedition Krings wird geschlossen.

Ein Großteil der Darsteller werden an der Fortsetzung Ein Fall für die Anrheiner mitwirken.

Adresse

Hafenstraße
Köln-Mülheim
Noch nicht bewertet

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